Ausmarsch beim Schützenfest des BSV Wilhelm Tell

Im Auftrag des SV Gladbeck-Mitte waren wir beim Ausmarsch des Schützenfestes des BSV Wilhelm Tell am Start – ein Termin, bei dem klar ist: wenig reden, viel laufen und dabei möglichst ordentlich aussehen.

Nach dem Antreten ging es auch direkt los. Kein Einspielen, kein „Warte mal, ich muss noch eben…“ – einfach zack in den Marsch. Genau so mögen wir das. Wenn alle gleichzeitig merken: Jetzt geht’s los, und keiner mehr fragt warum.

Der Zug setzte sich in Bewegung und lief erstaunlich geradeaus (was tatsächlich nicht immer selbstverständlich ist). Schritt für Schritt ging es durch die Strecke, ohne größere Ausreißer – weder nach links noch nach rechts. Kurz gesagt: Es sah nach Plan aus.

Viele Gesichter kennt man ja schon. Man nickt sich zu, sagt „Hallo“ – und das war’s dann auch. Große Gespräche gibt’s an der Stelle selten. Zum einen fehlt die Zeit, zum anderen ist Gehen mit Instrument und gleichzeitigem Smalltalk eine eigene Disziplin… und die trainieren wir lieber nicht.

Während des Marsches galt wie immer: dranbleiben, nicht auffallen – zumindest nicht negativ – und einfach das Gesamtbild sauber halten. Denn seien wir ehrlich: Wenn jemand aus der Reihe tanzt, dann sieht man das sofort. Und genau das versucht natürlich jeder zu vermeiden. Meistens klappt das auch ganz gut 😄

Am Straßenrand standen Zuschauer und verfolgten den Zug. Manche klatschen, andere schauen einfach nur – und einige zählen wahrscheinlich heimlich mit, ob noch alle im Takt sind. Aber genau das macht es aus: Man ist unterwegs, wird gesehen, und gehört irgendwie dazu.

Auch die Zusammenarbeit mit dem ABSV Gladbeck und dem BSV Wilhelm Tell lief entspannt ab. Keine Hektik, keine großen Überraschungen – jeder wusste, was zu tun ist. Und wenn alle wissen, was sie tun, dann muss auch keiner groß erklären. Das spart Zeit und Nerven auf beiden Seiten.

Innerhalb unseres Spielmannszuges lief es ebenfalls rund. Die Abläufe sitzen, die Wege kennt man – und wer neu dabei ist, merkt schnell: Einfach mitlaufen, nicht aus der Reihe fallen und ab und zu gucken, was die anderen machen. Funktioniert erstaunlich gut. Und falls doch mal jemand unsicher ist: Irgendwer weiß immer, wo es langgeht (hoffentlich).

Der Ausmarsch selbst verlief ohne Zwischenfälle. Kein plötzlicher Stillstand, kein Durcheinander – einfach einmal sauber durch. Genau so ein Einsatz, bei dem man am Ende sagen kann: Läuft.

Nach dem Festumzug ging das Schützenfest des BSV Wilhelm Tell natürlich noch weiter – bei uns war an dieser Stelle Schluss. Während andere Richtung Festzelt abgebogen sind, hieß es für uns: Instrument einpacken, kurz durchatmen und ab nach Hause. Auftrag erledigt.

Unterm Strich bleibt ein Einsatz ohne großes Drama – und genau das ist in diesem Fall ein gutes Zeichen. Denn wenn am Ende keiner sagt „Weißt du noch, als…“, dann ist meistens alles so gelaufen, wie es sollte.

Wir bedanken uns beim ABSV Gladbeck für den Auftrag sowie beim BSV Wilhelm Tell für die Organisation – und freuen uns auf die nächsten Einsätze, bei denen wir wieder beweisen können, dass wir nicht nur spielen, sondern auch ziemlich ordentlich geradeaus laufen können 😉

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